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SPL: TVZ - LK Zug

28. 01. 2012

Handball Swiss Premium League:
Europacup-Zug definitiv abgefahren
Zofingens Swiss-Premium-League-Handballerinnen unterliegen Zug mit 22:26

Der Rückstand, den sich die Zofingerinnen in der Anfangsphase einhandelten, erwies als zu grosse Hypothek. Zug liess sich nicht mehr einholen.

Ohne Zweifel, das von den Zofingerinnen definierte Finalrunden-Ziel, noch auf Schlussrang vier vorzustossen, schien von Anfang an nicht mehr als eine Art Durchhalteparole, denn in zehn Partien zehn Punkte aufzuholen, ist doch ziemlich unrealistisch. Seit der gestrigen Niederlage gegen den Tabellenvierten Zug ist es nun auch rechnerisch kaum mehr möglich.

Dafür verantwortlich war vor allem die temporeiche Startphase, die den Gastgeberinnen nicht wunschgemäss gelang. Bis zur achten Minute lag alles noch im grünen Bereich, dann machten die bis dahin praktisch fehlerlos spielenden Gäste aus der Innerschweiz aber innerhalb von gut vier Minuten aus dem 5:4 ein 9:4. «Wir lagen relativ schnell zurück und diesem Rückstand mussten wir das gesamte Spiel hinterherlaufen», sagte TVZ-Goalie Franziska Wieland, «wenn die Partie aber noch ein bisschen länger gedauert hätte, wer weiss.»


Mit 11:15 lagen die Thutstädterinnen in der Pause zurück, in der 33. Minute stand es bereits 11:17. Dann aber konnte der TVZ zulegen. Mit einer starken Torhüterin Franziska Wieland im Rücken erspielte sich das Team von Trainer Markus Schlatter gegen die kompakte Zuger Abwehr nun häufiger Möglichkeiten. So schmolz der Vorsprung der Gäste langsam, aber stetig, bis er in der 57. Minute nur noch zwei Treffer (24:22) betrug. Die abgezockten Zugerinnen fingen sich aber exakt in dieser Phase wieder und brachten den Sieg relativ sicher über die Zeit. Insgesamt leisteten sich die Zofingerinnen auch diesmal zu viele unerzwungene Fehler, um dem Favoriten um die ehemalige TVZ-Spielmacherin Ivana Ravlic ein Bein zu stellen. Ausserdem fehlte es im Spiel der Gastgeberinnen oft an zusammenhängenden Spielzügen, meist waren Einzelaktionen für die Erfolgserlebnisse verantwortlich.
Die Möglichkeit, es noch die vielleicht entscheidenden Prozente besser zu machen, haben die Zofingerinnen bereits am kommenden Mittwoch, wenn es anlässlich des Schweizer-Cup-Viertelfinales an gleicher Stätte gegen den gleichen Gegner geht.

Zofingen - Zug 22:26 (11:15)

BZZ. – 120 Zuschauer. – SR: Anthamatten/Wapp. –

Torfolge: 0:1, 1:2, 3:5, 4:5, 4:9, 6:11, 10:12, 11:15; 11:17, 14:20, 18:21, 22:24, 22:26. –

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Zofingen, 2-mal 2 Minuten gegen Zug.

Zofingen: Rahel Frey, Wieland (ab 16.); Ramseier (2/1), Lisa Frey (3/1), Stephanie Rosen (5), Baumgartner (3), Dervisaj (5), Ussia, Josefiak, Gaberthüel (1), Miriam Rosen (1), Wyss, Wyder (1), Eggimann (1).

Zug: Hoenig, Betschart (ab 59.); Ineichen, Scherer (5), Cavallari (7), Schwander (3), Wälti (2/1), Oberli (2), Leuppi (2), Nötzli (1), Javet (4), Ravlic, Schifferle.

Bemerkungen: Zofingen ohne Smitran (Arbeit) und Van Polanen (verletzt). Zug ohne Hasler-Petrig (schwanger), Traber und Varela Rodriguez (beide verletzt). 14. Wieland hält einen Penalty von Scherer (5:9). 30. Wieland hält Penalty von Wälti (11:15). 35. Ramseier vergibt einen Penalty (11:17).



Bericht LK Zug >


Clips von vorherigen Spielen





     

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